Bluthochdruck

Bluthochdruck (Hypertonie)

Bluthochdruck (Arterielle Hypertonie) ist in Deutschland eine weit verbreitete Erkrankung, die laut RKI jeden 3. Erwachsenen betrifft; das Risiko steigt mit zunehmendem Alter. Viele Betroffene sind sich ihrer Erkrankung nicht bewusst, obwohl ein erhöhter Blutdruck einer der wichtigsten Risikofaktoren für Herzkreislauferkrankungen wie Herzinfarkt, Schlaganfall, Herzversagen und auch chronisches Nierenversagen ist.

Um Bluthochdruck zuverlässig diagnostizieren und behandeln zu können, sind Fachärzte für Nierenerkrankungen von entscheidender Bedeutung. Die Nieren spielen eine zentrale Rolle bei der Entstehung von Bluthochdruck und gehören gleichzeitig zu den Organen, die unter den Auswirkungen des erhöhten Blutdrucks leiden. Tatsächlich leiden bis zu 25 % aller Dialyse-Patienten an einem Nierenversagen, das durch Bluthochdruck verursacht wird.

Wenn es um die Behandlung von Bluthochdruck geht, können Sie sich auf unsere Spezialisten verlassen.

Untersuchung von sekundären Gründen für Bluthochdruck

Untersuchung

Foto: Nierenzentrum Charlottenburg

Eine wichtige Maßnahme bei der Diagnose und Behandlung von Bluthochdruck besteht in der Untersuchung möglicher sekundärer Ursachen. Denn in einigen Fällen kann der erhöhte Blutdruck durch andere Erkrankungen verursacht werden, wie zum Beispiel Nierenerkrankungen, hormonelle Störungen oder Schlafapnoe.

Daher ist es ratsam, bei der Diagnose von Bluthochdruck auch mögliche zugrunde liegende Erkrankungen abzuklären, um die bestmögliche Therapie für den Patienten zu finden. Hierbei können Spezialisten für Nieren- oder Hormonerkrankungen sowie Schlafmediziner wertvolle Unterstützung leisten. Eine gründliche Abklärung möglicher sekundärer Ursachen von Bluthochdruck ist also ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu einer erfolgreichen Behandlung.

Wenn der Blutdruck in Ruhe wiederholt Werte über 140/90 mmHg erreicht, liegt eine arterielle Hypertonie vor. Werte zwischen 130/85-139/89 mmHg werden als hoch normal betrachtet. Eine zuverlässige Diagnose erfordert die Bestätigung durch mehrere Messungen an verschiedenen Tagen und idealerweise durch selbst durchgeführte Kontrollen der Patienten im Alltag.  Auch die Durchführung einer 24-Stunden-Blutdruckmessung ist in vielen Fällen erforderlich.

Die häufigste Form von Bluthochdruck entsteht durch individuelle Veranlagungen und tritt oft familiär gehäuft auf. Dies wird oft durch noch durch unseren Lebensstil unterstützt: wenig Bewegung in Kombination mit kalorienreicher Ernährung. Diese Form kann in der Regel durch Änderungen des Lebensstils und unter Zuhilfenahme von Medikamenten korrigiert werden.

Bei besonders schwer einstellbarem Bluthochdruck oder wenn dieser in ungewöhnlich jungen Jahren auftritt, sind Ursachen für einen „sekundären“ Hochdruck zu diagnostizieren. Mögliche Diagnosen hier sind Nierenerkrankungen, Hormonüberproduktion, teilweiser Verschluss der Nierenarterien oder, sehr selten, genetisch bedingte Ursachen sein.

Diagnose: schwer einstellbarer Bluthochdruck

Bluthochdruck

Foto: Nierenzentrum Charlottenburg

Wenn ein Patient unter einer schwer einstellbaren arteriellen Hypertonie leidet, ist es oft erforderlich, mehrere Medikamente in Kombination zu verschreiben, um den Blutdruck langfristig unter Kontrolle zu halten. Um die Wirksamkeit der Behandlung gut beurteilen zu können, spielt eine regelmäßige Blutdruckkontrolle seitens des Patienten eine gewichtige Rolle. Die Messergebnisse sind ausschlaggebend für den behandelnden Arzt, um die Qualität der Behandlung zu beurteilen und gegebenenfalls schneller zielführende Anpassungen vorzunehmen zu können.

Das Ziel des Arztes ist es immer, den Blutdruck des Patienten in den empfohlenen Zielbereich zu senken. Dieser Zielbereich richtet sich nach dem persönlichen Erkrankungsrisiko des Patienten und eventuell einhergehenden Begleitumständen. In einigen Fällen kann auch eine medizinische Intervention erforderlich sein, um bestimmte sekundäre Hochdruckausprägungen abzuschwächen oder sogar in Gänze zu eliminieren.

Insgesamt ist eine konsequente medikamentöse Therapie und eine regelmäßige Überwachung des Blutdrucks von entscheidender Bedeutung, um das Risiko schwerwiegender Folgeerkrankungen wie Herzinfarkt, Schlaganfall oder Nierenversagen zu minimieren.

Behandlungsmöglichkeiten

Behandlung

Foto: Hush Naidoo Jade unsplash

Zur Behandlung von Bluthochdruck werden verschiedene Maßnahmen angewendet, darunter Änderungen des Lebensstils wie eine gesündere Ernährung, mehr körperliche Aktivität, Gewichtsreduktion und die Einschränkung des Salzkonsums. Diese Maßnahmen werden oft unterschätzt, gleichwohl leisten sie einen wesentlichen Beitrag zum Erfolg der Behandlung.

Wenn diese Veränderungen jedoch nicht ausreichend sind, stehen moderne Medikamente mit geringen Nebenwirkungen zur Verfügung. Ziel der medikamentösen Therapie ist es immer, den Blutdruck auf einen normalen Wert zu senken.

Neben einer gezielten medizinischen Behandlung ist es wichtig, dass der Patient eng mit seinem Arzt zusammenarbeitet und regelmäßig seinen Blutdruck kontrolliert. Auch eine Änderung des Lebensstils und der Ernährung sollten in Absprache mit dem Arzt erfolgen, um eine optimale Wirkung zu erzielen und mögliche Risikofaktoren für Folgeerkrankungen zu minimieren.

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